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Archive for the ‘Knüpp + Web 2.0’ Category

Im Bereich Alltagskultur II: Textilien > Raumschmuck > Teppich des Deutschen Historischen Museums in Berlin (DHM) habe ich zwei weitere Freester Fischerteppiche ausfindig machen können. Aus bildrechtlichen Gründen können die beiden Teppiche hier nicht gezeigt werden, wohl aber jeweils ein Link. Hier die Angaben dazu:

Freester Fischerteppich I
Datierung: 1986
Werkstatt: PGH Volkskunst an der Ostsee
Entstehungsort: Wolgast
Entstehungsland: Deutschland (historisch: DDR)
Maße: 68 x 49 cm (Höhe x Breite)
Material/Technik:
– Wolle (mehrfarbig) / geknüpft, gewebt, geknotet
– Hanf / geknüpft
Datenblatt im Online-Archiv des DHM

Freester Fischerteppich II
Datierung: 1955
Entstehungsort: Freest
Entstehungsland: Deutschland (historisch: DDR)
Maße:
– Teppich: 92,5 x 174 cm (Höhe x Breite)
– Fransen: 11 cm (Länge)
Material/Technik:
– Wolle (mehrfarbig) / geknüpft, geknotet, eingefasst
– Leinen (beige) / geknotet
Datenblatt im Online-Archiv des DHM

Somit ist das DHM Berlin neben dem Grassi-Museum Leipzig, dem Museum Folkwang Essen, der Lassaner Mühle, der Wolgaster Kaffeemühle, der Freester Heimatstube und dem Pommerschen Landesmuseum in Greifswald im Besitz von Pommerschen Fischerteppichen.

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Fischerteppich-90-Wusterhusen

Fischerteppich zu Füßen des Altars in Wusterhusen

Sternfischteppich in Rot und Blau

Foto: Stine Rugen
Urweberrecht: Rudolf Stundl
Besitz: Johanneskirche Wusterhusen
Maße: 186 x 89
Jahr: 1976

In der Johanneskirche von Wusterhusen, das die Spitze seines sakralen Backsteingebäudes sogar im Ortswappen führt, gibt es einen Fischerteppich. Wie das Foto zeigt, liegt der Teppich vorm Altar auf dem Fußboden. Das kleine Örtchen Wusterhusen liegt übrigens bei Lubmin und kann von dort aus gut mit dem Fahrrad erreicht werden. Beide Orte wiederum liegen in Vorpommern, Deutschlands Sonnendeck, zwischen den Hansestädten Greifswald und Wolgast.

Zurück zum Fischerteppich. Den beigen Teppichspiegel zieren rotblaue Achtfischrosetten, die in der Anordnung ein sternartiges Muster ergeben. Der Teppichrand wird von einem Wellenband mit sich überschlagenen Wellen gebildet. Die Farben der Fische, Rot und Blau, werden hier aufgegriffen und verlagern den optischen Schwerpunkt ins Flächige. Vielleicht stammt dieses schicke Bodentextil sogar noch aus den Händen der Wusterhusener Teppichknüpferin Dora Runge. Wer weiß?

Auch sonst sind Dorf und Kirche von Wusterhusen im Ziesewinkel einen Ausflug wert. In der Dorfkirche gibt es einen bildschönen Altar, im Ort zweihundert Jahre alte Fachwerkhäuser mit Lehmausfachungen. Zeit mitbringen!

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Altarteppich in der Christophorus-Kirche zu Kröslin

Urweberrecht: Rudolf Stundl
Anfertigung: Familie Pagenkopf aus Freest
Maße: ca. 3 x 2 Meter
Jahr: 1948

Ein Schlussakkord in Moll. Einer der bekannteren Fischerteppiche ist der Altarteppich in der Krösliner Kirche.

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Fischerteppich mit Leuchtturm

Urweberrecht: Rudolf Stundl
Besitz: privat
Maße:
Jahr: 1930er

„Rentnerin E. Busch aus Lassan entdeckte diesen Fischerteppich. Dessen Alter schätzt die Teppichknüpferin auf etwa 70 Jahre. Der Teppich weist neben den noch heute geläufigen Motiven auch zwei fast vergessene auf: den Leuchtturm und die Boje.“

~

(Quelle: Ostsee-Zeitung vom 19. August 2005)

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Gewebter Wandbehang

Urweberrecht: Frida Stundl-Pietschmann
Besitz: Museum Kaffeemühle Wolgast
Maße:
Jahr:

Zur Abwechslung ein gewebter Wandbehang statt eines geknüpften Teppichs. Das rotweiße Muster lässt auf schwedische Vorbilder schließen. Passt gut in eine nordische Bauernküche.

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Möwenteppich

Urweberrecht: Rudolf Stundl
Besitz: Museum Kaffeemühle Wolgast
Maße:
Jahr:

Hier kann man sehen, welche Farben nicht miteinander kombiniert werden dürfen. An diesem Beispiel sollte man sich kein Beispiel nehmen.

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Waldteppich

Urweberrecht: Rudolf Stundl
Besitz: Museum Kaffeemühle Wolgast
Maße:
Jahr:

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