Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Fischerteppiche’

Im Weblog Lichtbilder vom Darß findet sich ein schönes Foto von der Teppichknüpferin Helga Grabow bei der Arbeit. Die rüstige Dame gehört zu den letzten Knüpferinnen, die die Tradition der Freester Fischerteppiche weiterführen. Interessierte Menschen können sie beim Teppichknüpfen in der Heimatstube Freest besuchen und beobachten.

Advertisements

Read Full Post »

Fischerflickenteppich Nr. 1 (2009 Fietje Fischer)


Da alle kleinen und großen Kinder für Geschenke sehr empfänglich sind, tut euch die Fischerteppich-Initiative heute ausnahmsweise etwas in den Stiefel. Dort steckt nun zusammengerollt ein Fischerflickenteppich, aufwendig collagiert aus bereits veröffentlichten Fischerteppichen des Fischerteppich-Blog. Eingeflochten sind auch drei Ostseeteppiche, die es erst an Weihnachten in anschaulicher Größe zu bestaunen geben wird. Dranbleiben, es lohnt sich!

Zum Vergrößern das Foto anklicken. Kann danach als Bildschirmhintergrund auf der Lokalfestplatte gespeichert werden. Als Ausrichtung wird die Einstellung „Nebeneinander“ empfohlen. Viel Freude und einen schönen NikolausSonntag!

Read Full Post »

Krösliner Fischernetz (© 2009 Fietje Fischer)

Krösliner Fischernetz (© 2009 Fietje Fischer)

In einem der zurück liegenden Einträge – und zwar genau hier – hatte ich erwähnt, dass Vorpommersche Fischerteppiche nicht nur in regionalen Heimatstübchen und -museen zu finden sind, sondern auch zum Bestand von, nun ja: etwas weltgewandteren Museen gehören. Das Folkwang in Essen gehört dazu (viele Grüße!), beim Grassimuseum in Leipzig und dem Volkskundemuseum in Berlin war das noch nicht so klar.

Also haben wir von der Fischerteppich-Initiative Freestland, Fiete Fischer und ich, uns in die Spur begeben und uns die Arbeit aufgeteilt. Das Ergebnis kann man hier nachlesen:

(mehr …)

Read Full Post »

Wolgaster Fischernetz © 2009 Fiete Fischer

Wolgaster Fischernetz © 2009 Fiete Fischer

Barbara Roggow ist sichtlich guter Stimmung, wie dieses Video zeigt (Link). Die Museumsleiterin der Wolgaster Kaffeemühle hat jüngst eine Schenkung bekommen, die ihresgleichen sucht. Eine Familie aus Neubrandenburg (Name im Film nicht verständlich) hat sich von ihrem antiken Fischerteppich getrennt und ihn dem Museum in Wolgast übergeben. Mit 2 x 3 Metern ist dieser bisher als Bodenbelag genutzte Fischerteppich der größte in der umfangreichen Sammlung. Nun steht die Frage im Raum, wie und wo bringt man den gigantischen Eichhörnchenteppich in der Dauerausstellung unter?

Vorerst können interessierte Museumsbesucher diesen und weitere antike Fischerteppiche in der aktuellen Sonderausstellung „80 Jahre Freester Fischerteppiche“ bewundern. Darunter befindet sich auch der berühmte Dankesteppich von 1929. Doch Beeilung, die Ausstellung endet in einer Woche! Dann gehen viele Teppiche wieder zurück an ihre jeweiligen Besitzer oder ins Archiv.

Die Wolgaster Kaffeemühle verfügt derzeit über einen Bestand von rund 50 Fischerteppichen. Eine Schenkung von 32 Teppichen im Jahre 1980 bildet den Grundstock der vermutlich größten Fischerteppich-Sammlung der Welt. Die Schenkung stammt aus dem Besitz des „Vaters der Fischerteppiche“, Rudolf Stundl. Leider fand sich noch bis Ende Oktober 2008 kein einziger Hinweis auf die Fischerteppiche auf der Museums-Homepage. Die seiteneigene Suchmaschine zeigte bei dem Stichwort „Fischerteppich“ 0 Treffer. Das hat sich zum Glück mittlerweile geändert.

Geschenkt: Da in diesem Eintrag so viel vom Schenken die Rede war, sollen nun auch unsere Leser auf ihre Kosten kommen. Der sagenhafte Fietje Fischer hat uns aus einem Fischerteppich-Sample einen schönen Desktop-Hintergrund gebastelt (siehe oben). Den können unsere Leser gern auf ihrem privaten Rechner speichern und als Hintergrund verwenden (Ausrichtung: nebeneinander).

Read Full Post »

„…und wenn wir uns rühmen, in einem Land zu leben, in dem sozialer Friede herrscht, so haben die Genossenschaften daran einen wichtigen Anteil.“
(Karl Carstens, Bundespräsident 1979-84)

Schulze-Delitzsch

Schulze-Delitzsch

Wer in der Lassaner Gartenstraße wohnt oder im Schützenhof und nachts das Fenster öffnet, kann es bei günstigen Windverhältnissen schnuppern: frisch gebackenes Brot. Die Bäckerei & Konditorei e.G. Lassan hat ihren Sitz in der Gartenstraße 9. Im Februar 2009 feiert die Bäcker-Genossenschaft ihren 50. Geburtstag. TUSCH!!!

Auch die Pommerschen Fischerteppiche wurden seit ihrer Entstehung bis ins Jahr 1992 genossenschaftlich gefertigt. Anfangs war die Genossenschaft eine eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftung und trug den Namen Pommersche Fischer-Teppich-Heimknüpferei eGmbH. Bis 1935 hatte sie in Greifswald am Markt 10 ihren Hauptsitz. Nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten und den Wirren des Zweiten Weltkrieges wurde die Genossenschaft 1953 als PGH Volkskunst an der Ostsee neu gegründet. Die Handwerkliche Produktionsgenossenschaft war eine der ersten in der jungen DDR.

Das Prinzip der Genossenschaften ist in Deutschland und Europa (z.B. in Bologna, Italien) weit verbreitet. Seinen Anhängern gilt es als Modell des Dritten Weges; die übrigen Wege heißen Sozialismus und Kapitalismus (derzeit wird dieser mit dem Euphemismus „Marktwirtschaft“ verharmlost). Aktuell, da der globale Kapitalismus sich in einer selbst verschuldeten Krise befindet, wird wieder vermehrt über den Dritten Weg nachgedacht. Da Genossenschaften vom wirtschaftlichen und sozialen Engagement ihrer Genossenschaftsmitglieder abhängig sind, gelten sie vielen als unterstützenswerte Alternative und darüber hinaus als Schule der Demokratie. Da ist kein abstrakter Vorstand oder Big Boss, der die Ziele vorgibt, nach der Rendite schielt und sich die Taschen vollhaut.

Zu den Gründervätern des deutschen Genossenschaftswesens gehört – neben Friedrich Wilhelm Raiffeisen – der vor 200 Jahren geborene Hermann Schulze-Delitzsch. Der junge Berliner Schaltzeit-Verlag ehrt den Begründer der Volksbank und engagierten Armenanwalt mit der Neuherausgabe ausgewählter Schriften und Reden. Mit der Lektüre versteht man erst, warum es in Deutschland zur Gründung der Genossenschaften und „Vorschussvereine als Volksbanken“ (1855) gekommen ist. Das Buch versammelt seine wichtigsten Schriften, liefert eine Kurzbiografie, einen Nachruf („Unser Schulze ist nicht mehr!“) und einige prägnante Zitate von und über Hermann Schulze-Delitzsch. Wirklich lesenwert!

Hermann Schulze wurde am 29. August 1808 geboren, dem Jahr, in dem die Stahlfeder mit Spalt erfunden wurde und Goethe den ersten Teil seines “Faust” veröffentlichte, den er allerdings noch mit dem Gänsekiel hatte schreiben müssen. Zur Unterscheidung von seinen zahllosen Namensvettern wählte sich Hermann Schulze den Namen seiner Geburtsstadt Delitzsch als Zusatz. Die Volks- und Raiffeisenbanken erinnern auch heute noch unmittelbar an die beiden Genossenschaftsgründer Schulze-Delitzsch und Raiffeisen.
~
Marvin Brendel: Hermann Schulze-Delitzsch: Ausgewählte Schriften und Reden des Gründervaters der Genossenschaften. Berlin: 2008, €15,80 -> Hier kaufen!

– siehe auch hier: Geschichtspuls

Read Full Post »

  • Aachener Printen
  • Dresdner Christstollen
  • Lübecker Marzipan
  • Nürnberger Lebkuchen
  • Schwarzwälder Kirschtorte
  • Frankfurter Kranz
  • Kölnisch Wasser
  • Danziger Goldwasser
  • Olbernhauer Reiterlein
  • Augsburger Puppenkiste
  • Bremer Stadtmusikanten
  • Leipziger Allerlei
  • Königsberger Klopse
  • Wiener Würstchen
  • Bamberger Bier
  • Freester Fischerteppiche

Read Full Post »

Das Freestland-Blog präsentiert 160 Jahre Fischerteppiche, die sich in zwei Ausstellungen mit dem identischen Titel „80 Jahre Freester Fischerteppiche“ aufteilen. Die erste, eine Wanderausstellung der Gemeinnützigen Regionalgesellschaft Usedom-Peene, wandert derzeit unter dem Zusatztitel „Wi knüppen un wäben en Teppich för’t Leben“ durch Ostvorpommern. Aktuell ist die Exposition mit überwiegend neueren Exponaten noch bis zum 1. Dezember im Anklamer Steintor zu sehen. Danach geht es weiter nach:

Zinnowitz: Hotel Baltic (Nikolaustag 6.12. – 12.1.2009)
Lubmin: Seebadzentrum (17.1. – 14.2. Valentinstag)

Seit dem 19. November gibt es auch im Wolgaster Museum Kaffeemühle eine Sonderausstellung mit eher historischen Fischerteppichen zu sehen, darunter zwei besondere Teppiche von 1929 aus dem Bestand des Pommerschen Landesmuseums in Greifswald, zwölf Musterentwürfe von Kinderzeichnungen, die Gründungsurkunde der PGH „Volkskunst an der Ostsee“ sowie vier Web- und 19 Knüpfteppiche. Diese Ausstellung dauert bis zum 28. März 2009.

Read Full Post »

Older Posts »