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Posts Tagged ‘Pommersches Landesmuseum’

Im Bereich Alltagskultur II: Textilien > Raumschmuck > Teppich des Deutschen Historischen Museums in Berlin (DHM) habe ich zwei weitere Freester Fischerteppiche ausfindig machen können. Aus bildrechtlichen Gründen können die beiden Teppiche hier nicht gezeigt werden, wohl aber jeweils ein Link. Hier die Angaben dazu:

Freester Fischerteppich I
Datierung: 1986
Werkstatt: PGH Volkskunst an der Ostsee
Entstehungsort: Wolgast
Entstehungsland: Deutschland (historisch: DDR)
Maße: 68 x 49 cm (Höhe x Breite)
Material/Technik:
– Wolle (mehrfarbig) / geknüpft, gewebt, geknotet
– Hanf / geknüpft
Datenblatt im Online-Archiv des DHM

Freester Fischerteppich II
Datierung: 1955
Entstehungsort: Freest
Entstehungsland: Deutschland (historisch: DDR)
Maße:
– Teppich: 92,5 x 174 cm (Höhe x Breite)
– Fransen: 11 cm (Länge)
Material/Technik:
– Wolle (mehrfarbig) / geknüpft, geknotet, eingefasst
– Leinen (beige) / geknotet
Datenblatt im Online-Archiv des DHM

Somit ist das DHM Berlin neben dem Grassi-Museum Leipzig, dem Museum Folkwang Essen, der Lassaner Mühle, der Wolgaster Kaffeemühle, der Freester Heimatstube und dem Pommerschen Landesmuseum in Greifswald im Besitz von Pommerschen Fischerteppichen.

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Koggeteppich von 1930

Koggeteppich
Der Kreisausschuss seinem Landrat Kogge

Besitz: Pommersches Landesmuseum Greifswald
Urweberrecht: Rudolf Stundl
Maße: ca. 180 x 250 cm
Jahr: 1930

Hierbei handelt es sich um ein Auftragswerk. Die eingewobene Widmung sagt uns, wer der Auftraggeber ist: „Der Kreisausschuss seinem Landrat Kogge“. Der sogenannte Koggeteppich war ein Geschenk des Landkreises Greifswald an den Landrat Werner Kogge, dem Ideengeber der Pommerschen Fischerteppiche.

Im Teppichspiegel sind das Meer und seine Bewohner, Fische und Segelboote zu sehen. In den vier Ecken befinden sich die Symbole der drei christlichen Tugenden, die beliebten Tätowierembleme Glaube (Kreuz), Liebe (Herz), Hoffnung (Anker). Im kreisrunden Teppich-Medaillon sehen wir die Wappen der Städte des damaligen Landkreises Greifswald: die Hansestadt Greifswald, Gützkow, Usedom, Wolgast und Lassan.

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Dankesteppich der Fischer von Freest (1929)

Die Fischer von Freest Herrn Landrat Kogge

Besitz: Pommersches Landesmuseum Greifswald
Urweberrecht: Rudolf Stundl
Maße: 123 x 88
Jahr: 1929

Die Teppich ist ein Dankeschön der teppichknüpfenden Fischer an den Landrat Werner Kogge. Der Dankesteppich enthält die Namen der 34 Freester Fischer, eine Widmung und die Jahreszahl 1929.

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Teppiche auf dem Sofa

Fischerteppiche auf der Couch


Bisher war das Freestland-Blog eher bildlastig, da es vor allem als virtuelle und museale Fischerteppich-Galerie zu verstehen ist. Heute soll es rein „textil“ zugehen, denn PD Dr. Kurt Feltkamp aus Greifswald war so freundlich, der Fischerteppich-Initiative sein Redemanuskript zur Ausstellungeröffnung anlässlich des 110. Geburtstages des „Vaters der Fischerteppiche“ zur Verfügung zu stellen. Kurt Feltkamp erwähnt darin seinen Erstkontakt mit Stundl und liefert wertvolle Hintergrundinformationen zum geschichtlichen Verständnis der Fischerteppichbewegung in Vorpommern. Oberstes Ziel des Redemanuskripts wie dessen weltweiter digitaler Wiedergabe im Internet ist es, die Erinnerung an einen Mann wach zu halten, dessen Stiftung und Preis demnächst gelöscht werden sollen, wenn es nach den derzeit Verantwortlichen geht. Dazu an dieser Stelle ein ander Mal mehr.

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