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Posts Tagged ‘Teppichzitat’

»Ich bin von Zweifeln geplagt. Was, wenn alles nur Illusion ist und nichts wirklich existiert? In diesem Fall habe ich eindeutig zuviel für meinen Teppich bezahlt.«

Woody Allen

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Bernward Vesper, früher Lebensgefährte von Gudrun Ensslin, auf LSD:

Und ich, den Arm voller Blumen, kam an dem Teppichgeschäft vorbei, verstehst Du, ging hinein, war niemand drin, und drehte sie um, sah das Geflecht der Knoten auf der Rückseite, die langen, weichen abgestutzten Fäden, in denen die Finger schimmernde Spuren hinterlassen. Dann kam der Typ und ich sagte: »Wer kauft denn hier die Teppiche, gibt es denn Leute, die hier was kaufen?« – »Ja‘, sagte er, »nicht viele, aber ab und zu kommt schon einer.« – »Und: was kostet denn der zum Beispiel?« – »2300«, sagte er. Und da waren Teppiche, die kosten 20.000! Eine Gemeinheit, eine verfluchte Sauerei, dass ich mir nicht so’n Teppich aufschultern kann, drauf schlafen, aufwachen, verstehst Du.

»Schenken Sie mir doch einen, Sie haben so viele«, sagte ich. »Das kann ich nicht! Ich bin auch nur angestellt hier.« Dann kam er aber näher und sagte: »Wo wohnen Sie denn, vielleicht kann ich Ihnen einen vorbeibringen.« Ich hätte mit ihm gebumst für einen Teppich, bestimmt. Ich war auf dem Trip. Jetzt könnte ich nicht mehr. Ich gab ihm meine Anschrift. »Und wie heißen Sie?« fragte er. »Das sage ich Ihnen erst, wenn Sie mit dem Teppich kommen, 4. Stock«, sagte ich. Ein Widerling, ein Schleimscheißer, aber, verdammt, ich hätt’s gemacht. Ein TEPPICH, ein TEPPICH!

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Bernward Vesper: Die Reise, 1977, März-Verlag, S. 102

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»Der Teppich ist die Seele des Zimmers; nach ihm müssen sich nicht nur die Farben, sondern auch die Formen der Gegenstände richten, die auf ihm Platz finden sollen. Ist er groß, so kann er eine große Zeichnung haben. Ist er klein, so muss er eine kleine haben.«
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Quelle: Edgar Allan Poe – Sein Zimmer
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Edgar Allan Poe, der Begründer der amerikanischen short und der modernen detective story, hat heute seinen 200. Geburtstag. Wir gratulieren dem ungekrönten König der Schauerromantik und genialen Verfasser solch gruselig-brillanter Geschichten wie “Das verräterische Herz”, “Im Strudel des Malstroms”, “Der Doppelmord in der Rue Morgue”, “Der entwendete Brief”, “Grube und Pendel”, “Die Maske des Roten Todes”, “Der Untergang des Hauses Usher”, “Eine Anulkung”, …

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