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Koggeteppich von 1930

Koggeteppich
Der Kreisausschuss seinem Landrat Kogge

Besitz: Pommersches Landesmuseum Greifswald
Urweberrecht: Rudolf Stundl
Maße: ca. 180 x 250 cm
Jahr: 1930

Hierbei handelt es sich um ein Auftragswerk. Die eingewobene Widmung sagt uns, wer der Auftraggeber ist: „Der Kreisausschuss seinem Landrat Kogge“. Der sogenannte Koggeteppich war ein Geschenk des Landkreises Greifswald an den Landrat Werner Kogge, dem Ideengeber der Pommerschen Fischerteppiche.

Im Teppichspiegel sind das Meer und seine Bewohner, Fische und Segelboote zu sehen. In den vier Ecken befinden sich die Symbole der drei christlichen Tugenden, die beliebten Tätowierembleme Glaube (Kreuz), Liebe (Herz), Hoffnung (Anker). Im kreisrunden Teppich-Medaillon sehen wir die Wappen der Städte des damaligen Landkreises Greifswald: die Hansestadt Greifswald, Gützkow, Usedom, Wolgast und Lassan.

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Fisherman's Desktop N°1

Lassaner Fischernetz (© 2009 Fietje Fischer)


Schwerin (rft). Die Weltwirtschaftskrise ist nun auch in Vorpommern angekommen. Aus diesem Grund hat die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern gestern eine Neuauflage der genossenschaftlichen Teppichknüpferei beschlossen. Demnach sollen im Landkreis Ostvorpommern Knüpfstuben eingerichtet werden, in denen nach traditionellem Verfahren sogenannte „Fischerteppiche“ gewebt werden. Der beschlossene Etat für diese Arbeitsbeschaffungsmaßnahme hat einen Umfang von voraussichtlich 18,8 Millionen Euro.

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Greifenteppich

Greifenteppich

Greifenteppich

Besitz: Kaffeemühle Wolgast
Jahr: 1941(?)

Dieser Fischerteppich aus dem Bestand des Wolgaster Museums ist ein typischer Vertreter für einen sogenannten Symbolenteppich. Die Symbolenteppiche waren sehr charakteristisch für die Anfangsjahre, werden aber heute kaum noch geknüpft. Die Gliederung eines Symbolenteppichs geht von außen nach innen: Teppichbordüre (Rand), Teppichspiegel (Mittelfeld) und die Mittelraute (Rhombus).

    In der Raute war oft – wie hier – der pommersche Greif zu sehen, Wappentier von Greifswald und Pommern. Im Mittelfeld wurden die unterschiedlichsten Symbole aus oft verschiedenen Kulturkreisen angeordnet. Bei vorliegendem Teppich gibt es Hasen (als Symbol für Fruchtbarkeit) und Hunde (als Symbol für Treue), aber leider eben auch – der damaligen „Mode“ entsprechend – einige Hakenkreuze zu sehen. Die Bordüre zeigt sich küssende Möwen.

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    Carpenter’s Carpet Zimmermannszunft Lassan

    Besitz: Heimatmuseum Lassan
    Urweberrecht: Rudolf Stundl
    Hersteller: Ann Fertigung
    Jahr: 1986
    Maße:

    Während Greifswald und Anklam sich zu Fernhandelsstädten entwickelten, blieb Lassan ob seiner ungünstigen Lage in der Entwicklung zurück.

    Die zögerliche Entwicklung zeigt sich auch in der relativ späten Zunftbildung in Lassan: 1605 Schneiderzunft, 1696 Schuhmacherzunft, 1739 Tischlerzunft und 1786 dann die Zimmermannszunft.

    ~
    Quelle: Faltblatt zur 725-Jahr-Feier von Lassan

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    700 Jahre Lassan

    Besitz: Rat der Stadt Lassan

    Hersteller: Ann Fertigung
    Jahr: 1974
    Maße:

    Anlässlich des 700-jährigen Jubiläums des Ackerbürgerstädtchens Lassan (1274-1974), der einzigen Stadt am Achterwasser, wurde dieser Wandteppich geknüpft.

    In der Bordüre sind spiegelbildlich Anker angeordnet sowie der Hinweis „700 Jahre Lassan“. Im Teppichspiegel sehen wir fünf Achtfischrosetten, die aus jeweils vier roten und vier blauen Steinfischen gebildet werden. Im mittelern Teil des Fischerteppichs befindet sich das Stadtwappen von Lassan, ein Lachs mit sieben Sternen. Links davon steht das Gründungs-, rechts davon das Jubiläumsdatum.

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    700 Jahre Lassan

    Besitz: Pfarrhaus Lassan

    Hersteller: Ann Fertigung
    Jahr: 1974
    Maße:

    Anlässlich des 700-jährigen Jubiläums des Ackerbürgerstädtchens Lassan (1274-1974), der einzigen Stadt am Achterwasser, wurde dieser Teppich geknüpft. Im selben Jahr wurde auch die PGH „Volkskunst an der Ostsee“, zu deren Hauptsitz sich Lassan inzwischen gemausert hatte, zur „Anerkannten PGH des Kunsthandwerks“ befördert.

    Der Spiegel ist mit roten und blauen Möwen bestückt. In der Teppichmitte befindet sich das schöne Lassaner Wappen: ein Lachs mit sieben Sternen, die die Zahl der Magistratsmitglieder widergeben. Die Bordüre zieren Anker, die Teppichfläche wird von sternartig angeordneten Möwen ausgefüllt.

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